Russball, Folge 24: Liebeserklärung an eine alte Schachtel

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Diese Woche machen wir das hier mal ein bisschen anders. Es gibt so viele kleine Meldungen rund um die kommende Fußball-Weltmeisterschaft in Russland, die aber untereinander nicht viel miteinander zu tun haben. Darum hat diese Russball-Ausgabe am Schluss einen kleinen Block mit Kurzmeldungen. Aber erst mal reden wir über die Liebe.

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⚽ Denn es ist ganz klar eine Liebeserklärung, die der Journalist Jegor Arefjew da verfasst hat. Er feiert darin das, wozu die Russen Korobka sagen, also Schachtel. Gemeint sind damit die umzäunten kleinen Plätze, oft im Innenhof russischer Wohnkomplexe, in denen nicht nur Kinder gerne Fußball spielen. „Der Boden war aus Erde, was heute eine Seltenheit ist“, erinnert sich Arefjew an die Korobka seiner Jugend. „Ein bisschen mehr Gras, und es wäre das Luschniki-Stadion im Miniformat gewesen. Unsere Zuschauer waren die Bewohner der beiden fünfgeschossigen Häuser nebenan und die Leser in der Bibliothek.“

Kaputte Knie, zerschossene Fensterscheiben im Erdgeschoss. Eine buntgemischte Subkultur mit ihren eigenen Regeln, zu der jedes Kind, jeder Jugendliche Zugang hatte. Es ist ein romantisches Bild, das Arefjew von dieser russischen Institution zeichnet. Das Calvert Journal hat vor ein paar Jahren mal ein Foto-Essay zu dem Thema zusammengestellt, das zeigt: Eine Korobka kann runtergekommen sein, mit Graffiti besprüht, mit rostigen Gittern oder Wänden aus nacktem Beton. Alles egal, es zählt, was man daraus macht. Und, schöner Zufall: Der Tagesspiegel hat auch gerade eine Hymne an die Korobka veröffentlich, in ihrer Berliner Variante. Mit dem wunderschönen ersten Satz: „Manche Menschen brauchen Käfige, um frei zu sein.“

kscheib russball korobka in bischkek

Das Foto ist in Kirgistan entstanden, bei einem abendlichen Spiel in einer Korobka in Bischkek – leicht verwischt, aber eine schöne Erinnerung. Auch unsere Wohnanlage hier in Moskau hat übrigens eine Korobka, auch wenn sie selten zum Fußballspielen genutzt wird. Dafür ist es ein untrügliches Zeichen für den Frühling, wenn die indischen Nachbarskinder darin wieder Cricket spielen.

⚽ Die Zeitschrift „Futbol“ zeichnet die Verletzungsprobleme von Manuel Neuer nach. „Ein neuer Lew Jaschin“ hätte Neuer werden können, heißt es dort in Erinnerung an die sowjetische Torwart-Legende.

Stattdessen stehe Deutschlands bester Torwart nun am Abgrund und werde auch nicht mehr zu seiner alten Form zurückfinden – da ist sich die Autorin sicher. Aber gut, das ist dieselbe Frau, die auch behauptet, im Stadion des VfL Osnabrück werde das Bier in Anderthalbliterbechern ausgeschenkt. Wäre ja schön, wenn sie in Sachen Manuel Neuer genau so falsch läge.

⚽ Keine Woche ohne Neuigkeiten zum Petersburger Krestowski-Stadion (ja, das mit der Korruption und dem undichten Dach). Laut Sports.ru wurde der Pressebereich dort so gebaut, dass sich dadurch das Spielfeld nicht mehr aus dem Stadion rausrollen lässt. Kann man ändern, kostet dann aber halt auch 300 Millionen Rubel, also 4,3 Millionen Euro.

Wenn eh gerade die Handwerker im Haus sind, kann ja vielleicht auch gerade mal jemand auf den Bot gucken, der zu jedem Spiel twittert, ob das Stadiondach offen oder zu sein wird. Der leider nämlich gerade an akuter Redundanz, will sagen: Er wiederholt sich. Oft.

⚽ Wo wir schon in Petersburg sind: Roberto Mancini legt Wert auf die Feststellung, dass er Trainer von Zenit bleiben will. Der Job als italienischer Nationaltrainer reize ihn nicht, auch wenn er nicht überrascht sei, dass sein Name als möglicher Nachfolger von Gian Piero Ventura im Gespräch sei. Der hatte den Job ja verloren, nachdem Italien in der WM-Quali gescheitert war.

„Surreal und extrem traurig“ fühle sich die Aussicht auf eine Fußball-Weltmeisterschaft ohne Italien für ihn an, sagte Manchini weiter. Er will sich aber ganz darauf konzentrieren, mit Zenit den russischen Meistertitel zu holen.

⚽ Was ich ja allmählich nicht mehr lesen kann, sind diese ganzen „Was läuft nur schief im russischen Fußball“-Artikel. Nicht, weil es da keine Probleme gäbe oder sie schwer zu benennen wären, nein – mangelnde Jugendarbeit, zu hohe Spielergehälter und Clubs, die sich nicht genug um die Fans kümmern, das sind schon alles legitime Sorgen. Aber dieses Déjà-vu, wenn jede Woche eine andere Website das grundsätzliche Lamentieren anstimmt…

Diesmal ist also Bombardir.ru dran und fragt: „Worin besteht das Hauptproblem des russischen Fußballs?“. Russian Football News hält dagegen und sammelt Zeichen dafür, dass die Mannschaft im Vorfeld der WM Fortschritte macht. Aber die vielleicht beste, weil konkreteste Bestandsaufnahme liefert Sports.ru: Wäre morgen schon WM, wie sähe dann die bestmögliche russische Nationalmannschaft aus? (Spoiler: Im Tor steht Igor Akinfejew.)

⚽ Mit zwei Instagram-Posts 20.000 Abonnenten erreichen – das schafft nicht jeder. Aber Juri Sjomin hat gerade halt auch einen Lauf. Als Trainer hat er Lokomotive Moskau auf den ersten Tabellenplatz gebracht, zuletzt gab es einen 1:0-Sieg gegen Anschi Machatschkala. (Wie die Chancen stehen, diese Position zu verteidigen, kann man hier nachlesen.)

Jetzt also auch noch Instagram. Sjomin, Jahrgang ’47, hat es klug angefangen und sich Hilfe von einem Digital Native aus der eigenen Familie geholt. Der – oder vielmehr: die – darf dann auch direkt mit aufs erste Bild: „Meine Enkelin hatte die Idee, hier einen Account zu eröffnen. Sie sagt, die Leute lesen und gucken sowas gerne, und ich hab hab was zu erzählen. Na dann mal los.“

Und jetzt, wie versprochen, noch ein paar kleine Meldungen rund um die WM:

⚽ Studenten an den WM-Austragungsorten sollen nun doch nicht aus dem Wohnheimen vertrieben werden, um Platz für Sicherheitskräfte zu schaffen. Das hat das russische Bildungsministerium versprochen. Stattdessen sollen die Nationalgardisten nur in den Zimmern derjenigen Stundenten einziehen, die zufällig genau dann, wenn an ihrem Studienort die Fußball-Weltmeisterschaft stattfindet, im Urlaub sind.

⚽  1. Dezember, 16 Uhr deutscher Zeit – dann werden in Moskau die WM-Gruppen ausgelost. Mit prominentem Personal: Miroslav Klose trägt den Pokal rein, es moderieren Gary Lineker und die russische Sportjournalistin Maria Komandnaja. Sie ist auch die Frontfrau dieses virtuellen Rundgangs durchs Luschniki-Stadion:

⚽ Apropos: Die Länder, die ein Spiel in Rostow am Don zugelost bekommen, wissen schon mal, dass ihre Mannschaft und deren Fans an einem frisch gebauten Flughafen landen. Im Frühling soll er eröffnet werden, jetzt durfte schon mal ein Fernsehreporter durchs Gebäude gehen.

⚽  Noch mal apropos: Russlands Fluglinien hoffen selbstverständlich, dass die WM ihnen einen ordentlichen Gewinn beschert. Im Moment sieht es danach aus: Laut Interfax werden Flüge zwischen Moskau und St. Petersburg im kommenden Sommer 40 Prozent teurer sein als üblich. Bei Austragungsorten wie Jekaterinburg oder Sotschi ist der Anstieg nicht ganz so hoch.

⚽ Falls jemand Ambitionen hat, bis zur Weltmeisterschaft sein Russisch aufzupolieren: Sports.ru hat ein Quiz gebaut, bei dem man alle WM-Teilnehmerländer aufzählen soll. Auf Russisch natürlich, in kyrillischen Buchstaben. Wer am Laptop keine kyrillische Tastatur hat, probiert es also vielleicht am besten per Handy.

⚽ „Überall auf der Welt weihnachtet es, so auch in Langenfeld.“ So hat mir im Volontariat mal ein Redakteur erklärt, wie man große Geschichten aufs Lokale runterbricht. Nach demselben Prinzip gibt es gerade allerlei Berichte dazu, welcher Bundesliga-Verein welche Spieler zur WM nach Russland schickt – Eintracht Frankfurt zum Beispiel, Borussia Mönchengladbach oder auch der HSV und St. Pauli.

⚽ Die Doping-Proben, die bei der WM genommen werden, sollen nicht in Russland untersucht werden, sondern dafür extra ins Ausland gebracht werden. Schließlich ist die russische Anti-Doping-Agentur immer noch suspendiert, weil sie sich nicht an die Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur hält.

⚽ Zwölf WM-Stadien werden es kommendes Jahr sein, fünf davon bekommen ihren Rasen aus Frankreich. Der soll besonders widerstandsfährig sein, schreibt der Courrier de Russie.

⚽ Sehr schmeichelhaft, was die Leser von Lenta.ru da für die Fußball-Weltmeisterschaft vorhersagen: Rund 3000 von ihnen haben sich bisher an einer Umfrage beteiligt, wer der nächste Fußball-Weltmeister wird, und beinahe jeder zweite hat für Deutschland gestimmt. Immerhin 8 Prozent antworteten auf „Wer wird bei der WM 2018 gewinnen“ mit „Die Freundschaft“. Hach!

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Die Schlusspointe kommt in dieser Russball-Folge von Wjatscheslaw Nesterow. Er ist Illustrator und arbeitet gerade an einem satirischen Kalender, der bis ins Jahr 2120 gehen und sich komplett um Wladimir Putin drehen soll. Für jedes Jahr hat sich Nesterow außerdem eine Überschrift ausgedacht. Eine davon passt in ihrer ganzen Bosheit, die sich erst nach der Hälfte des Satzes zeigt, hier sehr hübsch rein: „2030 – die russische Fußball-Nationalmannschaft gewinnt den Hauptpreis im Sportlotto.“



 

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Russball, Folge 22: Wir basteln uns einen Stadion-Rasen

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Echt, drei Tage in Tiflis, und du bist für Moskau komplett verdorben. Die freundlichen Menschen! Das grandiose Essen! Die fußgängertauglichen Straßen! Besonders cool an Fabrika, dem Ort, wo wir mit dem Team von Coda Story getagt haben, waren die viele Graffiti – mal schauen, vielleicht wird das noch mal ein separater Blogpost.

Eh das hier jetzt aber komplett in Richtung Georgien-Verklärung kippt, reden wir besser mal über Guram Kashia. Er spielt nicht nur für die georgische Fußball-Nationalmannschaft, sondern auch für den niederländischen Verein Vitesse Arnheim. Als sich unlängst alle Clubs der Eredivisie – also der obersten Liga in den Niederlanden – zusammentaten und ihre Kapitäne mit Regenbogen-Armbinde auflaufen ließen, sollte das ein Zeichen gegen Homophobie sein.

Für Kashia war es der Beginn massiver Anfeindungen. Georgische Fußballfans und Journalisten fordern seitdem, dass er nicht mehr für die georgische Nationalmannschaft spielen darf. Mehr zum Thema gibt es bei der Washington Post.

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⚽ Angriff ist die beste Verteidigung, das gilt auch, wenn sich die Fans daneben benehmen: Beim Europa-League-Spiel gegen Rosenborg Trondheim haben Anhänger von Zenit St. Petersburg den Gästeblock auseinandergenommen. 700 Zenit-Fans waren zu dem Spiel nach Norwegen gereist, 80 Sitze waren hinterher kaputt. Nachdem Trondheim sich bei der UEFA über den Vandalismus der russischen Gäste beschwert hatten, ging Zenit in die Offensive: 80 kaputte Sitze? Jahaaaa, aber der Gästeblock war ja auch gar nicht richtig ausgerüstet für eine Match dieser Klasse.

Da, heißt es weiter, seien schließlich spezielle, vandalismusfeste Sitze üblich. „Zenit will sich nicht der Verantwortung für von unseren Fans verursachte Schäden entziehen“, zitiert TASS aus einem Statement des Vereins. Von böser Absicht könne aber keine Rede sein: „Solche Dinge passieren, wenn die Gasttribüne nicht richtig vorbereitet ist.“ Anders gesagt: Unsere Fans sind keine Vandalen! Sie machen bloß Sitze kaputt, wenn die nicht vandalismusfest sind. (Die UEFA interessiert das übrigens nicht, sie ermittelt trotzdem.)

⚽ „Russische Nationalmannschaft wird Weltmeister im 7-gegen-7-Fußball“, schreibt Argumenty i Fakty – und ich muss erst mal recherchieren, was das ist. Das Ergebnis ist interessant und, mit Blick auf Russland, ermutigend: Bei dieser Fußball-Variante, die auf Deutsch „CP-Fußball“ heißt, treten Sportler gegeneinander an, die nach einer Hirnschädigung im Kindesalter oder nach einem Schlaganfall Probleme haben, ihre Bewegungsabläufe zu kontrollieren. Um Weltmeister zu werden, hat Russland die Nationalmannschaft von Guatemala 4:2 geschlagen.

Ein großer Fortschritt im Vergleich zu noch vor wenigen Jahrzehnten: Als Moskau 1980 die Olympischen Sommerspiele ausrichtete, weigerten sich die sowjetischen Offiziellen, auch die Paralympics zu veranstalten. Offizielle Begründung: Bei uns gibt es keine Behinderten! Auch heute ist das Thema Behinderung hier kein einfaches, aber immerhin: 2014 hat Russland in Sotschi sowohl die Olympischen als auch die Paralympischen Winterspiele ausgerichtet.

⚽ Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt. Er setzt seine Felder und den Rasen von Dynamo Moskau instand. Ja, man kann schon mal lyrische Anwandlungen bekommen bei den Motiven, die der Telegramm-Kanal „Historical Football“ so verbreitet. Dieses Motiv aus dem Frühjahr 1935 ist aber auch einfach zu schön, das muss hier einen Ehrenplatz bekommen.

Frühjahrsaussaat: Das Spielfeld im Dynamo-Stadion wird im nach dem Umbau für die Saison vorbereitet“, heißt die Bildunterschrift in der Sammlung historischer Aufnahmen auf der Internetseite des Vereins. Die lohnt ohnehin das Stöbern – auch wegen dieser Aufnahme der allerersten Dynamo-Mannschaft aus dem Jahr 1924.

⚽ Zur Halbzeit in der Premjer-Liga versucht sich Russian Football News an einer Zwischenbilanz. Leider ist das Ergebnis eher gut gemeint als gut gemacht – es sei denn, man steht auf stream of consciousness und atemlose Endlossätze. Aber gut, für den Fall, dass hier ein Hardcore-Fan von Achmat Grosny, Amkar Perm, Anschi Machatschkala oder Arsenal Tula mitliest: Hier findet ihr Teil 1 der Halbzeitbilanz.

⚽ Ein Update ist nötig, vielleicht sogar eine Korrektur zur Russball-Folge der vergangenen Woche. Dort hatte ich einen Bericht von RBK zitiert, wonach Russland rund eine Million US-Dollar bezahlt, damit Argentinien seine Nationalmannschaft zu einem Freundschaftsspiel nach Moskau schickt. Nun allerdings hat sich Witali Mutko zu Wort gemeldet, Russlands oberster Fußballfunktionär.

Russlands Fußballverband habe nichts für diese Begegnung gezahlt, zitiert ihn die staatliche Nachrichtenagentur TASS, und hätte Mutko an dieser Stelle aufgehört, es wäre ein hartes Dementi. Doch es folgt ausführliches Lavieren über Kosten für Unterkunft, Flüge, Trainingseinrichtungen, Transfers der Gäste, es ist die Rede von „einem gewissen System an Interaktionen zwischen den Nationalmannschaften“. Will sagen: Russland hat vielleicht (noch?) nichts bezahlt für das Freundschaftsspiel. Aber wenn so eine Aufwandsentschädigung für die Anreise, Unterkunft etc. sich nun auf eine Million Dollar summiert, na dann…

Die Argentinier, das steht jedenfalls fest, sind schon mal in Moskau eingetrudelt. Und dieses Twitter-Video, bei dem sie aus einem Minibus steigen, hat bei fußballinteressierten Russen schon viel Spaß ausgelöst. Schließlich gehört das Fahren mit solchen „Marschrutkas“ zum Alltag all jener Moskauer, die nicht im unmittelbaren Zentrum der Stadt unterwegs sind.

⚽ Nur noch 217 mal schlafen, dann ist auch schon Fußball-Weltmeisterschaft. Moskaus Stadtverwaltung hat direkt mal durchgezählt, wer denn da wohl alles anreist und woher. Ergebnis: Mehr als die Hälfte aller Hotelreservierungen in Moskau während der WM kommt von Menschen aus nur drei Ländern: den USA (22 Prozent), China (16) und Mexiko (15). Insgesamt sind rund 60 Prozent der verfügbaren Hotelzimmer in Moskau bereits belegt.

Heißt das also, dass die größten Fangruppen bei der WM aus diesen drei Ländern kommen werden? Nicht zwingend. Gerade in diesen letzten Wochen des Jahres, wo wir den Resturlaub verbraten, ist uns doch allen präsent, wie leicht sich ein reserviertes Zimmer auch wieder stornieren lässt – online oft sogar bis einen Tag vor der Ankunft. Auf solche Stornierungen müssen sich Moskaus Hoteliers sicherlich einstellen. Denn auch, wenn die Fans optimistisch geplant haben – weder die USA noch China haben sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert.

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Falls ihr übrigens auch mit der Idee spielt, zur WM im nächsten Jahr nach Russland zu kommen: Es gibt neuen Infos zu den Zügen, in denen Fans kostenlos vom einen Austragungsort zum anderen fahren dürfen. Keine ideale Lösung, wenn man nach Jekaterinburg will, aber für kurze Strecken wie Moskau – St. Petersburg durchaus machbar; erst recht, wenn man mehr Zeit als Geld hat.

Besonders empfehlen kann ich nach meinen Zugerfahrungen hier in Russland die „Lastotschka“, übersetzt „Schwalbe“ – ein Schnellzug, neu, schick und oft sogar mit WLAN. Alles weitere hier – macht’s gut und bis nächste Woche!



 

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