Warum sich das Gpluscamp gelohnt hat

Vorher war da ein Bauchgefühl. Die Erinnerung daran, wie es sich anfühlte, neu bei Twitter zu sein, neu bei Facebook. Faszinierend, mit hohem Spielwert. Was ist das hier für ne Funktion, wo muss ich hinklicken, wenn ich folgendes will… Und zum Kontrast das Gefühl, das mich bis heute nach dem Login bei Google Plus erwischt: Hallo? Warum habt ihr denn hier die Wände weiß gefliest? Ist hier überhaupt jemand… emand… mand… and…?

Sessionplanung beim Gpluscamp in Essen

Seit dem Gpluscamp im Unperfekthaus ist klar: Es liegt nicht an mir, jedenfalls nicht nur. Ja, wäre ich nerdiger, fände ich dort schon jetzt mehr Gleichgesinnte. Ja, author rank ist ein Konzept, das man kennen und in seinem Herzen bewegen sollte. Ja, was man persönlich mit so einem Netzwerk anfängt und was als Redaktion, ist nicht dasselbe. Und ja, das Ding entwickelt sich noch, und auch Twitter und Facebook sind heute nicht mehr die Netzwerke, die sie beim ersten Login waren.

Trotzdem bleibt, nach den Sessions und Gesprächen, vor allem der Eindruck, mit der Ratlosigkeit gegenüber G+ nicht allein zu sein. Oder, positiv gewendet: Die Gewissheit, dass es da nicht noch irgendwo ein killer feature gibt, das man nur begreifen muss und plötzlich erschließt sich Google Plus, fühlt sich warm und heimelig an statt kalt, leer und hallig.

Insofern hat sich der Besuch beim Gpluscamp gelohnt. Wie dieses Oberstufen-Praktikum in einem Beruf, von dem hinterher klar ist: Das wirst Du schon mal nicht.

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