Was Tweetdeck für wichtig hält

In den vergangenen Tagen ist eine Twitter Ad immer wieder in meiner Timeline aufgetaucht. Tweetdeck wirbt darin für die Möglichkeit, je nach Stimmung zwischen einer hellen und einer dunklen Ansicht zu wechseln: „TweetDeck has both light and dark themes, so you can switch the look to match your mood“, dazu läuft dieses kleine Video in Dauerschleife:

Die Werbetweets in der Twitter-Timeline haben mich noch nie groß gestört, manchmal findet man da sogar nützliche Tools für die Arbeit in der Redaktion. Diese Tweetdeck-Werbung für Design-Optionen je nach Stimmung des Nutzers allerdings löst bei mir jedes Mal nur eine Reaktion aus: Echt, damit werbt ihr? Da steckt ihr Energie rein? Habt ihr nichts Besseres zu tun?

Was das sein könnte? Eine Sache wäre dringend überfällig. Wer in Tweetdeck einen Tweet plant, kann ihn später bearbeiten. Mit der Maus drüberfahren, dann erscheinen die Optionen „Edit“ oder „Delete“. Soweit plausibel.

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Allerdings funktioniert das nur dann, wenn der geplante Tweet kein Bild beinhaltet. Wer also ein Foto, eine Grafik oder eine Karikatur plant, ist leider gekniffen: Ist der Post einmal in Tweetdeck gespeichert, gibt es als einzige Option nur noch das Löschen.

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Wer weiß, auf wie viel mehr Interesse Tweets mit Bildern stoßen im Vergleich zu solche ohne, der kann sich ungefähr vorstellen, wie oft am Tag sich ein durchschnittlicher Tweetdeck-Nutzer darüber ärgert. Tippfehler gemacht? Löschen und neu beginnen? Besseres Foto gefunden? Alles wieder auf Anfang.

Also, Tweetdeck: Vielleicht erst mal die Bugs reparieren, ehe ihr euch auf nischige Design-Features konzentriert. Denn bisher beeinflusst nicht meine Stimmung Tweetdeck, sondern Tweetdeck meine Stimmung.

2 Kommentare zu “Was Tweetdeck für wichtig hält

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